Das Wissensnetzwerk Stadt und Handel

Das Wissensnetzwerk Stadt und Handel betrachtet sich als eine Kommunikationsplattform für einen verbesserten Informations- und Erfahrungsaustausch innerhalb der Wissenschaft sowie zwischen Wissenschaft und Praxis über Themenstellungen aus dem Bereich Stadt und Handel.
Zentrales Anliegen ist es, zur Wissensgenerierung im Themenfeld Stadt und Handel in Lehre, Forschung und Praxis beizutragen und damit die Lücken im Wissensaustausch zwischen den Fachdisziplinen Architektur Städtebau, Stadtplanung, Betriebswirtschaft, Geografie etc. sowie den Kommunen, Projektentwicklern und Investoren zu schließen und damit nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Der angestrebte interdisziplinäre Austausch und die konkrete Zusammenarbeit soll basierend auf dem Wissensnetzwerk Stadt und Handel als Kommunikationsplattform unter Anwendung unterschiedlicher Formate und Methoden etabliert werden – ein Format sind hochschulübergreifende Studienprojekte.

Anlass und Ziel

Die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung des Handels spiegelt sich in der Entwicklung der Europäischen Stadt: Handelsarchitektur prägt die Stadtzentren ebenso wie die Stadtränder. Handels- und Dienstleistungsimmobilien bilden den Kernbestand einer urbanen Mitte. An den deutschen Hochschulen und Universitäten existieren keine entsprechend gewidmeten Lehrstühle. Eine akademische Basis ist jedoch die Voraussetzung für eine unabhängige und systematisch betriebene Lehre und Forschung.

Das Wissensnetzwerk verfolgt daher das Ziel, Stadt und Handel im Kontext von Gesellschaft, Ökonomie und Ökologie zu verankern und den Dialog zwischen Theorie und Praxis zu befördern.

Selbstverständnis

Das Wissensnetzwerk Stadt und Handel begreift sich als eine Kommunikationsplattform: Wir wollen den  Informations- und Erfahrungsaustausch innerhalb der Wissenschaft sowie zwischen Wissenschaft und Wirtschaft intensivieren. Dabei ist uns ein effizientes Wissensmanagement ebenso wichtig, wie die persönliche Begegnung.

Wir knüpfen an die erfolgreiche Kooperation zwischen der R.E.S.A. und der Bauhaus-Universität Weimar an, die mit der ‚Leipziger Erklärung‘ 1999 begann und in deren Folge internationale Studentenwettbewerbe zu ‚Stadt & Center‘-Themen durchgeführt werden konnten.

Das WSH ist eine ‚lernende Organisation‘. Alle zwei Jahre wechselt die Leitung: 2014 wird die Universität Leipzig die Arbeit des WSH koordinieren.

Einladung

Zentrales Anliegen des WSH ist es, Forschungslücken zu schließen, interdisziplinär zusammenzuarbeiten, das Interesse an der Thematik zu wecken und all diejenigen zusammenzuführen, die in unterschiedlichsten Bereichen immer nur Teilaspekte eines weiten Fachspektrums bearbeiten können.

Wir wollen auf vielfältige Weise Synergien stiften. Das WSH richtet sich an Doktoranden, an Studierende, die sich in ihrer Abschlussarbeit mit Stadt und Handel beschäftigen, an wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Forschungsinstituten und Research-Abteilungen privater Unternehmen.

Die Gründung des WSH fand am 08. Juni 2013 in Regensburg statt. Die Tagung PRAXISDIALOG war Gast der IREBS an der Universität Regensburg.