Schlägt online offline? – Studierende von sieben kooperierenden Hochschulen entwickeln Zukunftsszenarien für den Einzelhandel.


Mehr als 120 Studierende der Studiengänge Architektur, Städtebau, Stadtplanung, Raumplanung und Betriebswirtschaftslehre sind dem Projektaufruf des Wissensnetzwerkes Stadt und Handel gefolgt: Entwickeln Sie ein Zukunftsszenario! Wo findet welcher Handel in welcher Form zukünftig statt: urban, suburban, virtuell, wenn sich der Umsatzanteil des E-Commerce auf 25% am Gesamtumsatz im Einzelhandel erhöht.

Am 24. und 25. April nahmen Studierende und Betreuer der Hochschulen TU Berlin, HCU Hamburg, TU Kaiserslautern, BTU Cottbus-Senftenberg, TU Dresden, HS Bremen und Universität Leipzig an der Auftaktveranstaltung im Kongresssaal des Wälderhauses in Hamburg teil [PROGRAMM]. In fünf Vorträgen zeigten am ersten der beiden Veranstaltungstage Experten aus Fachöffentlichkeit und Wirtschaft Herausforderungen und Perspektiven für den Einzelhandel und die Stadtentwicklung auf. Die anschließende Vorstellung der einzelnen Studienprojekte der beteiligten Hochschulen verdeutlichte die große thematische Vielfalt bei der Bearbeitung der formulierten Aufgabenstellung.

Am zweiten Veranstaltungstag konnten die Teilnehmer zwischen fünf unterschiedlichen einzelhandelsbezogenen Exkursionen wählen. Im Anschluss daran stand die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) im Mittelpunkt einer geführten Tour durch das Quartier Wilhelmsburg.

Im aktuellen Sommersemester setzen sich die Studierenden in ihren jeweiligen Projektarbeiten mit der formulierten Aufgabenstellung zum E-Commerce auseinander. Die besten Ergebnisse der Projektarbeiten werden in einer durch das Wissensnetzwerk Stadt und Handel für den Herbst 2014 geplanten Tagung in Leipzig vorgestellt.

Diese Veranstaltung des Wissensnetzwerks Stadt und Handel wird gefördert von der R.E.S.A. Real Estate & Shopping Association e.V. (www.resa-org.de). Bilder siehe Anhang