“Urbane Handelslagen der Zukunft”

Digitalisierung – Konzentrationsprozesse – Wettbewerbsdruck

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Inhalt und Ziel des Studienprojektes

Die Veränderungsprozesse im Handel sind gleichzeitig Anzeiger/Ausdruck sowie Treiber eines umfassenden urbanen Strukturwandels. Konzentrationsprozesse führen einerseits zu fortschreitend uniformen Handelsstrukturen (z.B. wachsender Filialisierungsgrad in den Hauptgeschäftslagen) ausgelöst durch steigende Konkurrenzen und Wertsteigerungserwartungen. Andererseits sinkt in vielen Neben-/Quartierslagen der Großstädte bzw. in Klein- und Mittelstädten der Nachfragedruck, so dass sich der Handel auf dem Rückzug befindet, aber gleichzeitig Innenstädte als Wohnort sehr nachgefragt werden.
>>> Wie kann sich der Handel in den Hauptgeschäftslagen neu erfinden?
>>> Was kommt nach dem Handel, wenn dieser an Bedeutung verliert?
>>> Welche Funktionsmischungen sind denkbar und wünschenswert?

 

Digitalisierungsprozesse führen sowohl gesellschaftlich als auch innerhalb des Einzelhandels zu umfassenden Veränderungen. Die Bestellung einer Ware per Mobiltelefon (Mobile Commerce) sowie deren Lieferung nach Hause gehören zu den grundlegenden Dienstleistungen heutiger Händler, das heißt der Händler wird zunehmend zum Allrounddienstleister. Die damit verbundenen logistischen Herausforderungen bedürfen einer stadtplanerischen, städtebaulichen und architektonischen Antwort.
>>> Welche städtebaulichen/architektonischen Typologien benötigt eine gut funktionierende Last Mile Logistik?
>>> Wie sieht ein zukunftsfähiges urbanes Funktionsgefüge aus?

Das Studienprojekt des Wissensnetzwerks Stadt und Handel 2018 wirft bewusst ein breites Spektrum an Fragen auf:
–  Neue Betriebsformate und Handels-Gebäude-Typologien entstehen
–  gesucht werden: Geschäftsmodelle / Geschäftshausarchitekturen der Zukunft.
–  Neue Vertriebswege müssen erschlossen werden
–  Last Mile Logistik als neue Herausforderung für Architektur, Städtebau und KEP Dienstleister
–  gesucht werden: stadträumliche-funktionale Integrationslösungen für urbane Logistikarchitekturen.
–  Neue Funktionsmischungen in den Innenstädten
–  gesucht werden: Bilder/Aussagen zu zukunftsfähigen Funktionsmischungen in urbanen Handelslagen
     inkl. Ansätze zur Lösung möglicher Nutzungskonflikte.

Die Erfahrung aus den Jahren 2014 und 2016 zeigt, dass durch die unterschiedliche Schwerpunktesetzung (Fokussierung auf ausgewählte Themen/Fragen) eine große Bandbreite an Ideen und Lösungsansätzen aus den unterschiedlichen teilnehmenden Fachbereichen erzeugt werden. Die Zusammenschau und Präsentation dieser Vielfalt ist ein großer Mehrwert des Studienprojektes.

Mehrwert

Neue Sichtweisen und Fachperspekven kennen lernen.
Neue Trends im Handel und den Strukturwandel im urbanen Raum untersuchen.
Neue Netzwerke knüpfen und bestehende Organisaonsstrukturen nutzen

Forschungsthese

Die Entwicklung und Gestaltung des Stadtraumes findet aktuell als Reaktion auf die technischen Entwicklungen statt. Die Bedeutung des Handels als Leitfunktion in Innenstädten geht zugunsten einer intensiveren Nutzungsmischung zurück. Potenziale der Digitalisierung für die Stadtentwicklung wurden bisher nur wenig erkannt und genutzt.

 

Ablauf

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Auftaktveranstaltung Hamburg 04./05. Mai 2018 (Archiv)

Hamburg_Veranstaltung_Programm_Mai2018 (PDF)

Programm und Anmeldung zum Herbstsymposium folgen

CALL FOR PAPERS

Call for Papers

Zur Vertiefung der Thematik im Rahmen des Herbstsymposiums gab einen Call für wissenschaftliche Paper zum Thema “Urbane Handelslagen der Zukunft”.  Neben der Möglichkeit der Präsentation, liegt unser Augenmerk darauf Paper zusammen zu tragen und zu publizieren. Geplant ist eine Veröffentlichung in der Zeitschrift ICE-Journal Urban Design and Urban Planning.

Einreichung Abstracts bis zum 20. September (150 Wörter)
Bestätigung bis zum 9. Oktober 
Herbstsymposium / Präsentation 23. November
Einreichen der Manuskripte bis zum 1. Februar 2019

SaveTheDate&CfP_WSH Symposium2018 (PDF)

Details entnehmen Sie der PDF.
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