Messeberichte zur EXPO REAL 2015 in München

Susan Lehmann (Masterstudiengang BWL – Schwerpunkt Immobilienmanagement; Universität Leipzig)

Ich habe zum ersten Mal die Expo Real in München besucht. Mit ihren Diskussionsforen, Vorträgen und auch Standpräsentationen zeigte sie für mich deutlich den Wettbewerb unter den einzelnen Städten weltweit sowie auch innerhalb Deutschlands und natürlich den Unternehmen. Insbesondere beim Intelligent Urbanization Forum spiegelte sich der Wettbewerb um Einwohner und Investoren wider. Wobei dies einigen Städten mehr bewusst ist als anderen und sie dahingehend mehr Anstrengungen unternehmen, zum Beispiel einen Director of Futures beschäftigen. Gleichzeitig ist das Bewusstsein über die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen vorhanden. Das Wissensnetzwerk konnte dies ebenfalls übermitteln. Ich kann nur sagen, dass ich mich auf einen nächsten Besuch der Messe freue, auch um zu sehen, wie sich einzelne Städte weiterentwickelt haben.

 

Sebastian Reschke (Masterstudiengang Stadt- und Regionalplanung; BTU Cottbus-Senftenberg)

Die Expo Real war für mich eine sehr gute Chance, interdisziplinäre Entwicklungsabläufe kennen zu lernen. Durch die Vielfalt an Ausstellern und neuen Innovationen sind mir berufliche Einsatzbereiche aufgezeigt worden. Ein klares Statement zeigte die Messe für die aktuellen Strukturen und Planungsabläufe. Die geführten Gespräche am Stand des Wissensnetzwerks Stadt und Handel zeigten jedoch auch das wachsende Interesse der Akteure, sich mit dem Thema Stadtentwicklung auseinanderzusetzen. Kreativität und Innovationsreichtum sind die gefragten Startschüsse für die zukünftige Entwicklung. Für mich war die Expo eine sehr gute Sache, die mir Spaß gemacht hat und bei der ich neue Unternehmen für das spätere Berufsleben kennen lernen durfte.

 

Anna Maria Heinrich (Masterstudiengang BWL – Schwerpunkt Immobilienmanagement; Universität Leipzig)

Die ExpoReal Messe 2015 – das waren jede Menge Vorträge und Diskussionsrunden, vor allem aber unzählige interessante Gespräche. Besondere Einblicke konnte ich u. a. in Bezug auf die Auswirkungen des E-Commerce auf den Einzelhandel gewinnen. Dazu gab es diverse Fachvorträge, die zumeist moderne wissenschaftliche Erkenntnisse an konkreten Praxisbeispielen überprüften. Ein wesentlicher Schwerpunkt bestand in der Analyse von Trends im Bereich des Einzelhandels und der Logistik. Für mich besonders spannend waren die Diskussionen mit den Stadtverwaltungen von Leipzig und Dresden, die aus städteplanerischen Sicht zeigten, wie sich die Kommunen den Herausforderungen des E-Commerce stellen. Darüber hinaus wurden am Beispiel von Stockholm und Wien innovative Städteentwicklungskonzepte dargestellt. Die zunehmende Digitalisierung befördert sogenannte Smart City Konzepte. Ihre Weiterentwicklung und Umsetzung gehören zu den kommunalen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. In persönlichen Gesprächen konnte ich sehr viel über innovative Städteentwicklungskonzepte im Bereich der Smart Mobility in Erfahrung bringen. Ein Teil dieser so gewonnen Informationen wird auch in meine Masterarbeit einfließen.

 

Christoph Enger (Masterstudiengang Stadt- und Regionalplanung; BTU Cottbus-Senftenberg)

„Grundsätzlich waren die Tage auf der Messe für mich eine sehr gute Erfahrung, vor allem hinsichtlich der Sondierung von potentiellen Arbeitsfeldern. Eindrucksvoll fand ich die Vielschichtigkeit der Immobilien- und Projektentwickler Branche, welche man durch die jeweiligen Firmen bzw. Aussteller näher kennenlernen konnte. Neben den unterschiedlichsten Akteurskonstellationen erhielt man darüber hinaus Einblick in die Arbeitsstrukturen der Branche. Das “Networking” stand dabei während der Messe im Vordergrund.
Positiv auffällig war für mich, dass seitens der Investoren immer mehr die elementare Verknüpfung zur Stadtentwicklung / -planung gesucht wird, was sich nicht nur in der Präsentation der einzelnen Aussteller bzw. unterschiedlicher Projekte widerspiegelte. Das “Wissensnetzwerk Stadt und Handel” stellt vor diesem Hintergrund meines Erachtens eine grundlegende Schnittstelle zwischen der Wissenschaft / Forschung und der Realwirtschaft dar. Dies wurde auch von den zahlreichen Interessenten am Stand entsprechend wahrgenommen und zeigt damit die Potentiale für eine weitere Entwicklung des Netzwerkes auf.

 

Martina Rucinski (Masterstudiengang Stadt- und Regionalplanung; BTU Cottbus-Senftenberg)

Die Expo Real Immobilienmesse in München ist für angehende Stadt- und Regionalplaner eine super Möglichkeit, um einen Einblick in die freie Wirtschaft und in die dort möglichen Berufsfelder zu erhalten. Bei verschiedenen Vorträgen zur Entwicklung von Quartieren oder dem Einzelhandel wurde deutlich, dass sich Städte und Ämter mit der Auswirkung des E-Commerce auf die Stadt noch nicht beschäftigen und es vorrangig um Investorensuche geht. Dass die Immobilienbranche eine eher von Männern dominierte Branche ist, wurde auf der Expo deutlich. Jedoch kann ich nur jedem Studierenden, der in ferner Zukunft mit Immobilien etwas zu tun haben wird, einen Besuch bei der Expo Real empfehlen.

Studierende präsentieren ihre Ergebnisse

Studierende präsentieren ihre Ergebnisse

 

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